Zwölf Menschen starben bei einem Absturz eines Privatflugzeugs in der Nähe von Butler, Missouri. Das Flugzeug stieß kurz vor 11:30 Uhr morgens ab und kehrte vor dem Crash zurück, berichtete die Fox 4. Quellen teilten mit, dass elf der Opfer Fallschirmspringer waren, während der zwölfte der Pilot war.
Das Privatflugzeug wurde von Skydive Kansas City betrieben, wie Dennis Jacobs, der leitende Flughafenmanager und Direktor der Katastrophenschutzbehörde des Countys Bates, erklärte. Jacobs berichtete, dass das Flugzeug gerade abhebte und eine linke Kurve nahm. Er äußerte die Vermutung, dass die Maschine an Leistung verlor und der Pilot versuchte, auf die Straße zu gelangen und zu landen. Er erklärte weiter, dass das Flugzeug gestallte und mit dem Bug auf den Boden stieß und Feuer fing.
Mehrere Behörden reagierten auf den Unfall. Dazu gehörten die staatliche Straßenpolizei Missouri, das Polizeipräsidium von Butler, das Sheriff-Büro des Countys Bates, die Федераliche Luftfahrtbehörde und das Nationale Board für den Luftverkehrssicherheit (NTSB). Die Einsatzkräfte löschten den Brand in den Wrackresten unmittelbar nach dem Absturz aus, wie Jacobs berichtete, und bezeichneten die Szene als „brutal“.
Die FAA bestätigte den Absturz in einer Erklärung an die Zeitung: Ein Pacific Aerospace P750 stürzte während des Abflugs vom Butler Memorial Airport in Missouri gegen 11:35 Uhr Ortszeit am Sonntag, dem 14. Juni, ab. Zwölf Personen befanden sich an Bord. Die FAA und das NTSB würden die Untersuchung leiten.
Daten der digitalen Flugverfolgungsfirma FlightAware zeigten, dass das Flugzeug bereits am Sonntag zwei kurze Flüge absolviert hatte. Weitere zwei erfolgreiche Flüge wurden am Samstag und fünf am Freitag protokolliert. Das abgestürzte Modell, das Pacific Aerospace 750XL, war bekannt für seine Nutzung bei Fallschirmsprüngen sowie für den Transport von Fracht, bei Luftbildmessungen und medizinischen Evakuierungen. Das Flugzeug konnte mehr als 4.000 Pfund (1.800 kg) tragen und verfügte über die Fähigkeit, auf kurzen Start- und Landebahnen zu operieren.
Die genaue Ursache des Absturzes blieb für ein Jahr oder länger unklar, bis das NTSB seinen Abschlussbericht veröffentlichte. Das NTSB hatte bereits in früheren Untersuchungen Bedenken hinsichtlich der mangelnden Aufsicht über Fallschirmspringerbetriebe geäußert. Die Behörde betonte, dass das regulatorische System der FAA nicht ausreichend sei, um die Sicherheit von Fallschirmsprüngen zu gewährleisten.