Vier Menschen starben bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Schulbus in Buggenhout, im Norden Belgiens. Zwei Kinder, die 12 und 15 Jahre alt waren, sowie zwei Erwachsene verstarben bei dem tragischen Ereignis. Der Unfall ereignete sich kurz nach 08:00 Uhr Ortszeit.
Der Schulbus transportierte zu diesem Zeitpunkt sieben Kinder, einen Fahrer und einen Betreuer. Die Polizei ermittelte, dass der Bus auf dem Weg zu einer Sonderpädagogischen Schule war. Die Unfallursache hing mit dem Verhalten des Fahrers zusammen, der auf einer Straße parallel zur Bahn fuhr und dann auf die Gleise zur Kreuzung abbiegte, obwohl die Barriere bereits gesenkt war.
Der Zug fuhr zu diesem Zeitpunkt auf Buggenhout zu und kollidierte mit dem Schulbus. Berichten zufolge befand sich der Bus auf dem Einfahrweg eines Hauses entlang der Bahnlinie, und die Kraft des Aufpralls war so groß, dass das Fahrzeug zur Seite geschleudert wurde.
Die Verantwortlichen drückten ihr Beile aus. Der belgische Verkehrsminister Jean-Luc Crucke äußerte sich tief betroffen und betonte, dass seine ersten Gedanken bei den Opfern lagen. Die Sprecherin der Bundespolizei bestätigte, dass die fünf verbliebenen Kinder in kritischem, aber stabilisiertem Zustand im Krankenhaus lagen. Eine umfassende Untersuchung des Vorfalls wurde eingeleitet.
Die Situation löste auch internationale Reaktionen aus. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, äußerte ihr tiefes Bedauern und betonte, dass Europa mit Belgien in dieser Zeit trauerte. Die Ministerin für Binnenverkehr teilte ebenfalls mit, dass es zu einem tragischen Ereignis gekommen war. Die Behörden versicherten, dass die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls fortgesetzt wurden.