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Wirtschaft

Unfall am Flughafen Sydney: Personalmangel und Versäumnisse führten zu Entlassungen

Verkehrsminister kündigte Verbesserungen der Dienstpläne an, Ermittlungen laufen

Zwei Mitarbeiter wurden nach einem beinahe tödlichen Zusammenstoß am Flughafen Sydney vorübergehend ausgesetzt. Die Unfälle, die zu den Entlassungen führten, verdeutlichten die gravierenden Auswirkungen von Personalengpässen im Luftverkehr. Der Transportminister Catherine King erklärte, dass Verbesserungen der Dienstpläne ab dem nächsten Monat am Flughafen Sydney in Kraft traten, um zukünftige Verzögerungen und den Vorfall zu verhindern.

King lud den Chef der Airservices Australia, Rob Sharp, zu einem Treffen in Canberra ein. Der Vorfall ereignete sich, als ein Jetstar-Flug beinahe einen Flug von Qatar Airways kollidierte und diesen auf der Startbahn überquerte. Zwei Mitarbeiter, darunter ein Flugverkehrskontrollierer der Airservices Australia und der Zugführer, der den Flugzeugtransport durchführte, wurden während der obligatorischen Tests zur Untersuchung von Drogen und Alkohol ausgesetzt.

Der temporäre Verlust eines Flugverkehrskontrollierers verschärfte die bereits bestehenden Verzögerungen am größten Flughafen Australiens. Die Situation zeigte, dass die Personalmängel bereits Tage lang zu erheblichen Störungen geführt hatten. Zusätzlich wurde ein Kabinenbesatzungsmitglied des Jetstar-Fluges verletzt, als die Flugzeuge abrupt zum Stillstand kamen und einige Geräte beschädigt wurden.

Der Vorfall ereignete sich weniger als zwei Wochen nach einem anderen beinahe tödlichen Ereignis im Zusammenhang mit der Luftleitung auf dem Rollfeld in Sydney. Eine Quelle berichtete, dass erste Ermittlungen nahelegten, dass das Zugfahrzeug, das das Flugzeug von Qatar Airways zog, möglicherweise die Anweisungen nicht befolgt hatte. Michael Kaine, der nationale Sekretär des Transportarbeiterverbands, bezeichnete die Luftfahrtindustrie als in „Krise“ aufgrund der Personalmängel und mangelhafter Arbeitsbedingungen. Er betonte, dass die rotierende Belegschaft unterbesetzt und erschöpft sei.

Die Behörde für Sicherheit im Verkehr Australiens (ATSB) untersuchte sowohl den Sonntagsvorfall als auch den Vorfall vom 27. Juli. Der Leiter der ATSB, Angus Mitchell, erklärte, dass beide Vorfälle inakzeptabel seien. Er betonte, dass Piloten nicht auf die letzte Minute angewiesen sein sollten, um Notfallentscheidungen zu treffen, die eine Kollision verhinderten.

Um die Situation zu verbessern, installierte man einen neuen Simulator in Sydney Tower, um die Trainingskapazität zu erhöhen. King versprach, dass 95 Flugverkehrskontrollierer bis zum Ende des Jahres als solche zertifiziert würden. Sechs Kontrollierer trainierten derzeit im Simulator, und weitere fünfzehn sollten vor Ende 2027 beginnen. Die Behörden versicherten, dass die Situation für den Rest des August sorgfältig gemanagt wurde.

LuftverkehrPersonalmangelSicherheitAustralien

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