Ein United Airlines Flug, der von Newark Liberty international nach Palma de Mallorca in Spanien zielte, kehrte am Samstag mitten in der Luft um. Die Umleitung erfolgte aufgrund einer möglichen Sicherheitsbedrohung. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass 190 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder an Bord des Boeing 767 befanden. Die Fluggesellschaft gab keine genauen Details zur Ursache des Vorfalls bekannt.
Der Vorfall folgte auf eine ähnliche Situation. Ein anderer United Airlines Flug, der von Chicago nach Minneapolis unterwegs war, musste am Freitag nach Madison, Wisconsin, umgeleitet werden. Die Umleitung erfolgte, weil ein unruhender Passagier versuchte, die Cockpit zu betreten.
Die Sicherheitskontrolle begann, nachdem jemand ein Bluetooth-Gerät als „ein bestimmtes vierbuchstabiges Wort“ bezeichnet hatte. Passagiere berichteten, dass Crewmitglieder wiederholt batten, alle Bluetooth-Geräte auszuschalten. Dennoch blieben zwei Geräte aktiv. Nach Kommunikation mit dem Hauptquartier der Fluggesellschaft in Chicago entschied man sich für die Umkehr des Fluges.
Während der Flug umkehrte, mussten die Passagiere evakuiert werden. Beamte der Hafenbehörde von New York und New Jersey durchsuchten das Flugzeug. Die Transportation Security Administration sowie Zoll- und Grenzschutzbeamte führten eine erneute Durchsuchung der Passagiere durch. Erst danach durften die Passagiere wieder an Bord gehen.
Ein Ersatzflug mit einem neuen Besatzungsstab startete am Sonntagmorgen und landete am Nachmittag in Palma. Dies stellte den dritten größeren Flugvorfall mit einem United Airlines Flug innerhalb von vier Wochen dar. Bereits am 3. Mai hatte ein Flugzeug, das in Newark Liberty landete, einen Lichtmast und einen Lieferwagen getroffen. Der Fahrer des Lastwagens erlitt leichte Verletzungen, aber es wurden keine weiteren Verletzten gemeldet.