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Welt

US-Angriffe auf Iran trieben Ölpreise in die Höhe

Kriegsrisiken im Hormus-Straßegebiet verschärften die Energiepreise

Die Ölpreise stiegen an, nachdem die Vereinigten Staaten neue Angriffe auf den Iran starteten. Die US-Zentraleinheit (Centcom) berichtete, dass ihre Streitkräfte vier iranische Drohnen abgeschossen hätten, welche eine Bedrohung rund um die Meerenge von Hormus darstellten. Der globale Rohöl-Benchmark Brent stieg um 3,75 Prozent auf 97,83 Dollar pro Barrel, während das in den USA gehandelte Rohöl um vier Prozent auf 92,22 Dollar stieg.

Diese Angriffe erfolgten trotz eines Waffenstillstands zwischen Teheran und Washington, da beide Länder Verhandlungen über einen dreimonatigen Konflikt führten, der die Schlüsselwasserstraße von Hormus faktisch verschloss. Rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen durchquerte diese Meerenge. Die jüngsten Schläge markierten den zweiten Angriff in drei Tagen, den die Vereinigten Staaten gegen Ziele im Iran verübten, wobei Washington erklärte, diese seien im Rahmen der Selbstverteidigung durchgeführt worden.

Centcom bestätigte frühere Angriffe auf Südiran, bei denen iranische Raketenstellungen und Boote, welche versuchten, Minen in der Meerenge abzulegen, ins Visier genommen wurden. Die US-Seite erklärte, diese Schläge dienten dem Schutz ihrer Truppen vor Bedrohungen durch iranische Kräfte. Iran bezeichnete die neuen Angriffe als „schwerwiegenden Verstoß gegen den Waffenstillstand“ und versprach, jede feindliche Handlung nicht unbeantwortet zu lassen.

Die globalen Energiepreise hatten sich seit Beginn des Konflikts stark bewegt; Brent-Rohöl stieg kurzzeitig auf etwa 120 Dollar pro Barrel, bevor es vor dem Krieg bei etwa 70 Dollar notierte. Der Ölpreis sank diese Woche jedoch, da Hoffnungen auf eine baldige Einigung zur Wiedereröffnung der Meerenge die Preise gedrückten. Die Militärs Kuwetts gaben am Donnerstag an, „feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen“ abzufangen, ohne weitere Details zu nennen.

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