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Politik

USA und Iran nahmen einen Deal an, doch die Verhandlungen scheiterten

Vance betonte die Nähe, doch Kernpunkte blieben ungelöst

Die Vereinigten Staaten und die Islamische Republik Iran befanden sich in unmittelbarer Nähe zu einem Abkommen, doch ein endgültiger Konsens gelang nicht. Vice-Präsident JD Vance erklärte, dass die beiden Seiten noch mehrere Streitpunkte klären mussten, bevor eine Einigung über den Krieg erreicht werden konnte. Vance betonte, dass es zu früh sei, über den Zeitpunkt oder die Möglichkeit einer Finalisierung des Abkommens zu sprechen.

Vor diesem Hintergrund teilten US-Beamte mit, dass die Länder ein Rahmenwerk für eine Vereinbarung akzeptiert hatten. Dieses Rahmenwerk sah eine Verlängerung des Waffenstillstands um sechzig Tage vor und die Aufnahme von Gesprächen über die Zukunft des iranischen Nuklearprogramms vor. Dennoch gab es widersprüchliche Berichte aus Teheran, wobei die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass die Vereinbarung noch nicht finalisiert oder bestätigt worden war.

Die Verhandlungen verharrten an zentralen Konfliktpunkten, insbesondere an der Frage der Urananreicherung. Die USA forderten seit Langem, dass Iran die Produktion hoch angereichertem Uranes einstellte und seinen bestehenden Vorrat entsorgte, der theoretisch zur Herstellung von Kernwaffen dienen konnte. Diese Forderung stellte einen Schlüsselpunkt in den Verhandlungen dar.

Obwohl Trump wiederholt signalisierte, dass die Seiten nah an einem Abschluss seien und die Verhandlungen voranschritten, folgten bisher keine substanziellen Ergebnisse. Es blieb die Option B – eine Rückkehr zu Kampfoperationen – auf dem Tisch. Eine Verlängerung des Waffenstillstands erlaubte den Teams beider Staaten, die komplexeren technischen Fragen zu erörtern, insbesondere hinsichtlich des Nuklearprogramms Irans und seines verbliebenen Vorrats an angereichertem Uran.

Es gab Berichte, dass die Vereinbarung den ungehinderten Transit durch den Hormus-Straße ermöglichen sollte. Iran versprach zudem, Minen aus dem schmalen Schifffahrtsweg zu entfernen. Die Vereinigten Staaten würden ihre Blockade aufheben und Entlastungsmaßnahmen erlassen, um Iran die Fortsetzung des Ölverkaufs zu gestatten. Das Weiße Haus bezeichnete einen unoffiziellen Entwurf eines Vierzehn-Punkte-Memorandums als „vollständige Fälschung“.

Währenddessen beschuldigten Iran und die USA einander, den fragilen Waffenstillstand in den letzten Tagen verletzt zu haben. Die Islamische Revolutionäre Garde Irans (IRGC) zielte am Donnerstag auf eine US-Basis in der Region ab, nachdem es zu neuen US-Angriffen auf Südiranien über Nacht gekommen war.

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