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Politik

US-Überwachung über Kuba: Militärflugzeuge und Drohnen signalisierten Druck

Verfolgungen der US-Flugzeuge unterstrichen die Bemühungen, die Ölblockade aufrechtzuerhalten

Die Vereinigten Staaten verbreiteten öffentlich die Positionen militärischer Überflugflüge nahe Kuba. Washington übte durch diese Maßnahmen Druck auf die kommunistische Führung der Insel aus. Experten interpretierten die Veröffentlichung der Flugdaten als eine klare Botschaft, dass die Vereinigten Staaten „Augen am Himmel“ besaßen, um die erzwungene Lage aufrechtzuerhalten.

Daten von Verfolgungsplattformen zeigten, dass mindestens fünf US-Marine-P-8A Poseidon-Überwachungsflugzeuge sowie drei MQ-4C Triton-Überwachungsdrohnen seit dem 11. Mai im Karibischen Raum nahe Kuba operierten. Einige Flugzeuge flogen bis zu fünfzig Meilen (achtzig Kilometer) von der Insel entfernt. Diese Aktivität erfolgte inmitten einer signifikanten Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Kuba, nachdem Washington eine effektive Ölblockade auf die karibische Nation verhängt hatte.

Es wurde berichtet, dass Kuba Drohnen erworben hatte, die in der Lage waren, das US-Festland anzugreifen. Der Außenminister Kubas antwortete daraufhin, das Land drohe weder Krieg noch wünsche ihn, und beschuldigte Washington, einen „falsen Fall“ für militärische Interventionen aufzubauen. Diese Anschuldigungen folgten dem Angebot des US-Außensekretärs Marco Rubio, eine „neue Beziehung“ mit dem kubanischen Volk einzugehen.

Rubio sprach auf Spanisch zum Jahrestag der kubanischen Unabhängigkeit und gab die „unvorstellbaren Schwierigkeiten“ der Insel auf die kommunistische Führung zurück, nicht auf die US-Treibstoffblockade. Experten bemerkten, dass die öffentliche Natur dieser Überflugaktivitäten darauf hindeutete, dass die Vereinigten Staaten versuchten, die Blockade durchzusetzen und den kubanischen Staat sowie seine Verbündeten wie Venezuela davon abzuhalten, Energielieferungen auf die Insel zu transportieren.

Die daraus resultierende Energiekrise führte zu großen Stromausfällen und Protesten auf Kuba. Präsident Donald Trump übte ebenfalls erheblichen Druck auf Kuba aus, ein „Abkommen“ zu schließen, und drohte dem kommunistischen Regime mit einer Intervention, wie sie er im Jahr zuvor in Venezuela durchführte. Die Flugverfolgungsdaten zeigten, dass die Flugrouten der Überwachungsflugzeuge eine Absicht signalisierten, Schiffsankünfte vor allem aus dem Süden und zweitrangig aus dem Norden zu beobachten. Diese Flugmuster deuteten auf eine Absicht hin, Versuche, die Ölblockade zu brechen, abzuwehren und den kubanischen Staat unter Druck zu setzen.

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