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Politik

Vereinigte Staaten feierten ihr 250-jähriges Bestehen inmitten von Hitze und Spaltungen

Feuerwerke, politische Rhetorik und extreme Wetterereignisse prägten den amerikanischen Jahrestag

Die Vereinigten Staaten feierten ihr 250-jähriges Bestehen mit Feuerwerken, Flugshows und intensiven Wetterereignissen. Über weite Strecken des Landes herrschte eine anhaltende Hitzewelle, die die Feierlichkeiten über Tage hinweg beeinträchtigte.

Präsident Donald Trump sprach eine jubelnde Menge auf dem National Mall in Washington an, als die größte Feuerwerksshow der Vereinigten Staaten entzündete. Er verkündete, dass der amerikanische Traum zurück sei und bezeichnete die Veranstaltung als den Beginn einer goldenen Ära, deren Schicksal durch Gott geschrieben sei.

Der vierzehnte Juli, der den Abschluss der Unabhängigkeitserklärung von 1776 markierte, diente als Anlass für die Feierlichkeiten. Die stark gespaltene Nation sah sich Kritik ausgesetzt, da Trump die Feierlichkeiten durch die „Freedom 250“-Veranstaltungen politisierte, welche sich von den kongresslich organisierten „America 250“-Veranstaltungen unterschieden.

Während die Feierlichkeiten stattfanden, erlebte die Hauptstadt eine Wetterstörung, die eine Evakuierung des National Mall in den frühen Abendstunden zwang. Die Veranstaltung, welche Flugshows, Konzerte und Reden umfasste, wurde durch ein Gewitter verzögert.

Parallel zur Feierlichkeiten fanden auch gesellschaftliche und historische Ereignisse statt. In Philadelphia versammelten sich Mitglieder des Kongresses am Independence Hall, um den Tag der Abstimmung für die amerikanische Unabhängigkeit im Jahr 1776 zu würdigen. Zudem vollzogen 400 Mitglieder der weißen nationalistischen Gruppe Patriot Front eine Demonstration durch die Straßen der Hauptstadt, wobei sie amerikanische Flaggen trugen.

Die Hitze beeinträchtigte die Feierlichkeiten erheblich. Die Organisatoren der Independence Day Parade in Washington D.C. ließen die jährliche Veranstaltung aus Sicherheitsgründen absagen. Zudem erlebten viele Regionen, insbesondere den Osten der Vereinigten Staaten, Stromausfälle aufgrund extremer Wetterbedingungen. Mehr als siebenhundertfünfzigtausend Menschen verließen sich auf Wasser aus Eimern, als die Sonne den Gewittern wich.

Auch ehemalige Präsidenten sprachen zur Feier des Meilensteins. Präsident Joe Biden erinnerte an die Verfassungserklärung und betonte, dass der Weg zur Gleichheit noch ein fortlaufender Prozess sei. Barack Obama betonte, dass die Erfüllung der Gründungsideale noch Arbeit erfordere. Präsident George W. Bush forderte, dass die nächsten zweihundertfünfzig Jahre Amerikaner zu Bürgern und nicht bloßen Zuschauern werden müssten. Bill Clinton kommentierte die Feierlichkeiten inmitten einer tiefen Spaltung und neuer Fragen über die Zukunft der Nation.

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