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Welt

USA verstärkten Angriffe auf Iran und setzten die Blockade der Häfen wieder auf

Spannungen im Nahen Osten eskalierten, während die Region um den Hormus-Strait unter Druck geriet

Die US-Streitkräfte führten weitere Angriffe gegen den Iran durch, so das Zentrale Kommando verkündete. Diese Operationen dienten dazu, die iranischen Fähigkeiten zu schwächen, welche zur Attacke auf den kommerziellen Schiffsverkehr im Hormus-Strait eingesetzt wurden. Gleichzeitig bereiteten sich amerikanische Truppen darauf vor, die Seeblockade gegen iranische Häfen und Küstenregionen wieder aufzunehmen. Die Blockade trat um vier Uhr nach Dienstmittags in Kraft.

Die iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtete über drei aufeinanderfolgende Explosionen in Bandar Abbas. Die semi-offizielle Fars-Agentur meldete zudem mehrere Explosionen in Bampur und Chabahar im Süden des Landes. Die genauen Orte dieser Ereignisse blieben zunächst unklar.

In Washington spiegelte die politische Debatte die Eskalation wider. Nachdem die Senatsdemokraten einen Verteidigungsvorschlag blockiert hatten, äußerte der Minderheitsführer des Senats Chuck Schumer, dass die Demokraten nicht mit Donald Trumps fortgesetzten Feindseligkeiten gegenüber dem Iran einverstanden blieben. Schumer betonte, dass die Vereinigten Staaten in einen Krieg im Iran zog, ohne Befugnis, Plan oder Ausweg. Er mahnte die Demokraten, die Kosten und die Ziele des Konflikts gegenüber dem amerikanischen Volk zu klären.

Die iranische Islamische Revolutionäre Garde (IRGC) erklärte, sie habe einen Drohnenrampen an der Flugbasis von Kuwait getroffen. Diese Angriffe erfolgten als Reaktion auf die US-Angriffe. Die Streitkräfte Kuwet wurden darüber informiert, dass ein eines ihrer Marinefahrzeuge angegriffen worden war, wobei vier Personalmitglieder verletzt wurden. Die Verletzten erhielten medizinische Versorgung und befanden sich in stabilem Zustand.

Die Vereinigten Staaten unterstützten Bemühungen von Irak und Syrien zur Wiederherstellung einer Rohölpipeline zwischen den beiden Ländern. Es wurde erwartet, dass amerikanische Unternehmen bei der Wiederherstellung und Rehabilitation der Pipeline eine Rolle spielten. Diese Infrastruktur sollte Ölproduzenten helfen, den Hormus-Strait zu umgehen, welcher zuvor zwanzig Prozent des Weltöls und Erdgases transportierte.

Washington setzte zudem eine neue Sanktionenregelung gegen den Iran in Kraft. Die Sanktionen zielten auf verschiedene Personen, Organisationen und Schiffe ab. Die US-Regierung gab zudem eine allgemeine Lizenz heraus, welche bestimmte Aktivitäten, begrenzte Sicherheits- und Umwelttransaktionen sowie den Entladen von Gütern für bestimmte Personen oder Schiffe unterschrieb. Der Iran erklärte, dass solange die „bösen Handlungen“ der USA in der Region anduhrten, kein einziger Tropfen Öl und Gas aus der Region exportiert werden würde. Die iranische Führung betonte, dass der Hormus-Strait Teil der nationalen Sicherheit Irans sei und die Souveränität darüber ausgeübt werde, ungeachtet der Kosten.

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