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Welt

USA verstärkten Angriffe gegen Iran im Hormus-Strait

Streit um Kontrolle und diplomatische Spannungen eskalierten

Die Vereinigten Staaten führten eine neue Welle von Angriffen gegen den Iran durch. Das Militär erklärte, dies sei die sechste Nacht hintereinander, in der die beiden Seiten um die Kontrolle über den Hormus-Strait kämpften. Die zentralen Befehlshaber der USA äußerten den Wunsch, die militärischen Fähigkeiten des Iran weiter zu schwächen.

Iranische Staatsmedien berichteten über US-Raketen, welche nahe der Insel Qeshm, in der Nähe des Hormus-Straits, sowie in Bandar Abbas und Bushehr – dem Standort einer nuklearen Kraftwerk – traf. Diese Angriffe folgten einem gegenseitigen Austausch von Angriffen über Nacht, was die bereits vorliegenden Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts zusätzlich belastete.

Die Botschaft des Weißen Hauses betonte die Bereitschaft der Vereinigten Staaten zu Dialogen. Die Sprecherin Karoline Leavitt erklärte, dass der Präsident offen für Gespräche mit dem Iran blieb. Sie versicherte jedoch auch, dass der Präsident Rechenschaft einfordern würde, sollten der Iran seine Zusagen gegenüber den Vereinigten Staaten brach. Sie fügte hinzu, dass der Iran zwar Gespräche suchte, die militärischen Handlungen jedoch Konsequenzen nach sich zogen sollten.

Der Hormus-Strait, eine entscheidende Wasserstraße vor der Küste des Iran, blieb während der Eskalation geschlossen. Tehran reagierte auf die US- und israelischen Angriffe, indem es die Wasserstraße effektiv blockierte. Vorher hatten die iranischen Behörden US-Militärstützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain angegriffen, während die USA eine sechs Stunden andauernde Angriffswelle an verschiedenen Orten im Strait meldeten.

Die Spannungen spiegelten sich auch in den diplomatischen Austausch wider. Präsident Trump lobte den Iran am Mittwoch für die Freilassung der US-Häftlingin Dena Karari, die er als ungerechtfertigt in diesem Jahr verhaftet sah. Die iranische Justiz erklärte jedoch, dass keine US-Gefangenen aus ihren Gefängnissen freigelassen oder ausgetauscht worden seien.

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