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Politik

USA drängt Iran zur Stellungnahme bezüglich Schüsse im Hormus-Strait

Verhandlungen über Waffenstillstand und Schifffahrt laufen auf Hochtouren

Die Vereinigten Staaten forderten Iran auf, öffentlich zu erklären, dass die Straße von Hormus offen sei, und versprachen, den Schuss auf kommerzielle Schiffe einzustellen. Diese Forderung resultierte aus Verhandlungen, die am Samstag angesetzt waren. US-Medien berichteten über unbenannte Beamte, die angaben, dass Teheran privat anerkannt hatte, dass die Schüsse ein Fehler gewesen seien, wenngleich die Iraner die Schuld auf eine interne, unkontrollierte Gruppe schoben.

Die Vereinigten Staaten erklärten, dass eine Botschaft an die iranische Führung über regionale Vermittler übermittelt worden war. Diese Botschaft verlangte von Teheran, eine Erklärung abzugeben, die die Straße als offen deklarierte und die Einstellung der Schüsse auf Handelsschiffe versprach. Ein Beamter der Regierung äußerte, dass die Iraner entweder diese Erklärung liefern würden oder das Ergebnis für sie ungünstig sei.

Das Weiße Haus forderte zudem, dass Iran öffentlich die Schuld für die Schüsse auf die Schifffahrt übernahm. Die Verhandlungen sollten von hochrangigen Persönlichkeiten geleitet werden, darunter der Vizepräsident JD Vance, der Außenminister Marco Rubio sowie Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner.

Parallel dazu reiste eine Delegation aus Katar nach Iran, um Spannungen abzubauen und die Schifffahrt durch den Hormus-Strait zu erleichtern. Die jüngsten Konflikte zeigten, dass drei Schiffe auf einer von den Vereinigten Staaten empfohlenen Route durch die omanischen Gewässer getroffen wurden. Iran beharrte darauf, dass der einzige sichere Durchgang eine separate Route durch seine Gewässer sei.

Bereits im Juni unterzeichneten die USA und Iran eine Waffenstillstandsvereinbarung, in der Iran den kommerziellen Schiffen die Durchfahrt gewährte. Im Rahmen dieser Vereinbarung suchte Iran jedoch die Souveränität über den Strait, indem es die „Persische Golf-Strait-Behörde“ gründete, welche die „Durchfahrtsgenehmigungen“ regeln sollte.

Im Rahmen des neuen Abkommens mit den Vereinigten Staaten sah die Verwaltung des Straits letztlich bei Iran in Abstimmung mit Oman vor, einschließlich möglicher „Servicegebühren“ für Schiffe, die den Wasserweg durchquerten. Diese Vereinbarung zielte darauf ab, die maritime Verwaltung in der Region neu zu definieren und die zukünftige Organisation der Schifffahrt zu festigen.

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