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Welt

USA verstärkten Angriffe gegen Iran im Hormus-Straßegebiet

Teheran erklärte diplomatische Bemühungen seien wertlos gewesen

Die Vereinigten Staaten starteten eine neue Welle von Angriffen gegen den Iran im Zuge der eskalierenden Auseinandersetzung um die Straße von Hormus. Die US-Streitkräfte begannen am Sonntagabend mit der Durchführung weiterer Angriffe, um die Fähigkeit des Iran, zivile Seefahrer und kommerzielle Schiffe ungehindert durch die Straße zu passieren, zu schwächen. Präsident Donald Trump wies die Angriffe an, um die iranischen Streitkräfte zur Rechenschaft zu ziehen, und erklärte, man würde sie „schlagen“.

Als Reaktion darauf griff der Iran Staaten in der Region an, die US-Militärstützpunkte beherbergten. Die Armee Jordaniens berichtete, dass sie vier iranische Raketen abgeschossen hatte. Die Streitkräfte Kuwetlands reagierten am Montag auf „feindliche Luftziele“, während der Iran Angriffe auf US-Interessen im Golf durchführte. Diese Angriffe markierten eine Eskalation in Tempo und Reichweite, wobei die US-Kommandostruktur etwa 140 Angriffe am Samstagabend durchführte.

Die erneute Gewalt sorgte für weitere Zweifel an der Zukunft eines zwischenzeitlich vereinbarten Waffenstillstandsabkommens zwischen den USA und dem Iran. Der Iran griff zudem Katar an, welches ein Vermittler in den Waffenstillstandsgesprächen war, und die Vereinigten Arabischen Emirate, die seit Anfang Mai nicht mehr angegriffen worden waren, setzten ihre Luftverteidigung gegen iranische Raketen und Drohnen ein.

Die iranische Außenministerin verurteilte die jüngste Welle der US-Angriffe scharf und erklärte, diese hätten „alle Bemühungen der letzten Monate zur Spannungsreduzierung und zur Etablierung des Friedens in der Westasien-Region wertlos gemacht“. Sie betonte ferner, dass das US-Regime durch die Destabilisierung der Straße von Hormus und die Behinderung der iranischen Bemühungen zur Etablierung notwendiger Regelungen die Unsicherheit verursacht habe.

Verhandlungen zwischen dem Iran und Oman in Muskat, die sich auf die Verwaltung der Straße und Transitrouten konzentrierten, scheiterten aufgrund des „offenen und verdeckten“ Drucks der Vereinigten Staaten auf Oman. Der iranische Spitzenverhandler Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte daraufhin, die Ära einseitiger Vereinbarungen sei vorbei und forderte die Einhaltung von Zusagen. Der Konflikt verursachte globale wirtschaftliche Schocks, trieb die Energiepreise in die Höhe und befeuerte die globale Inflation. Die Ölpreise stiegen an, als die Futures am Montag in Tokio eröffnet wurden, und der US-Benchmark WTI überschritt 74 Dollar pro Barrel. Der Iran versuchte, ein permanentes System zur Gebührenerhebung in der Straße zu etablieren und warnte Schiffe davor, ohne seine Autorisierung zu segeln. Die neue iranische Behörde für die Straße von Persischem Golf erklärte, die Durchfahrt sei aufgrund jüngster illegaler US-Militärbewegungen nicht möglich. Genehmigungen würden erst erteilt, wenn Stabilität und Ruhe wiederhergestellt seien.

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