Die Vereinigten Staaten starteten am Montag die neunte Nachtangriffswelle gegen den Iran. Diese Maßnahme erfolgte nach der Todesmeldung eines amerikanischen Soldaten, der in Nordirak ums Leben kam. Der Angriff fand zeitgleich mit einem Anstieg des Brent-Rohölpreises über 90 Dollar pro Barrel statt, was das höchste Niveau seit Juni darstellte.
Die US-Streitkräfte gaben an, den Soldaten sei während einer kontrollierten Detonation von Sprengstoffen auf einem abgestellten iranischen Drohnenangriffsobjekt in Nordirak gestorben. Donald Trump äußerte sich zu den Angriffen und betonte, dass diese im Namen von „drei großen Patrioten“ durchgeführt wurden.
Dies war der dritte Todesfall der US-Soldaten in den letzten Tagen. Bereits am Freitag starben zwei militärische Angehörige in einem iranischen Angriff auf eine jordanische Luftbasis, und ein dritter war noch in Gefangenschaft. Seit Beginn des Konflikts starben bereits siebzehn US-Soldaten.
Als die Angriffe am Montag begannen, brannte ein Schiff im Hormus-Strait in der Nähe der Küste Omans. Die britische Armee erklärte, dass die US-Streitkräfte Schiffe ermutigt hatten, diese Route zu nutzen, um der iranischen Kontrolle auszuweichen. Die Revolutionären Garde Irans behaupteten später, zwei Öltanker seien explodiert, nachdem sie versucht hatten, die südliche Route des Straits zu durchqueren, doch es gab keine unabhängige Bestätigung.
Der Konflikt näherte sich einer umfassenden Eskalation. Der Zwischenvertrag, der darauf abzielte, den Kampf dauerhaft zu beenden, zerfiel im vergangenen Monat. Der Iran erklärte seine Verpflichtungen im Rahmen dieses Abkommens undwarf den USA den Verstoß vor. Die diplomatischen Spannungen zwischen der Trump-Administration und dem Iran stiegen erneut an.
Der US-Energiesekretär Chris Wright verteidigte die Strategie der Administration, betonte jedoch, dass sich die Mission seitdem verschoben hatte. Wright erklärte, dass die Strategie darauf abzielte, die Durchfahrt von Öl und Gas durch den Hormus-Strait zu gewährleisten, selbst wenn die iranische Kooperation fehlte. Die USA versuchten, eine Einigung mit dem iranischen Volk für den Ölfluss zu erzielen, scheiterten jedoch, weshalb die Strategie auf die Sicherstellung des Transports umgestellt wurde.