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Welt

USA verstärkten Angriffe auf den Iran nach Waffenruhe

Konflikt im Nahen Osten eskalierte, Ölpreise stiegen

Die Vereinigten Staaten führten neue Luftangriffe gegen den Iran durch, nachdem eine Waffenruhe in den direkten Angriffen auf iranische Ziele mehrere Tage dauerte. Donald Trump verkündete gegenüber Journalisten im Oval Office am Mittwoch, dass Amerika den Iran hart treffen würde, da es nun an der Reihe sei, die Reaktion zu zeigen. Die US-Streitkräfte erklärten ihre Angriffe für eine kraftvolle Antwort auf die iranischen Angriffe auf US-Truppen in den Regionen des Nahen Ostens.

Am Mittwoch startete der Iran eine Raketenbarrage auf amerikanische Militäranlagen in Jordanien. Dies stellte den ersten Angriff in dieser Region seit der Waffenpause dar. Gleichzeitig kooperierten die Vereinigten Staaten mit Saudi-Arabien, um auf Milizen in dem Irak, die vom Iran unterstützt wurden, anzugreifen. Diese Operationen führten zum Tod von mindestens zwanzig Kämpfern und sechs iranischen Beratern.

Weiterhin entzündeten Drohnenangriffe Brände bei zwei Erdgasfahrzeugen im ägyptischen Hafen von Damietta, wie eine britische maritime Sicherheitsfirma berichtete. Es blieb unklar, wer für die Angriffe auf eine US-gebesetzte schwimmende Lageranlage und einen griechischen Tanker verantwortlich war. Es wurden keine Verletzungen gemeldet. Ein bestätigter Angriff auf Ägypten durch den Iran oder seine Verbündeten markierte eine erhebliche Vertiefung des Konflikts.

Die Eskalation mehrerer Fronten nach mehreren Tagen relativer Ruhe erhöhte das Risiko eines Rückfalls in einen umfassenden Krieg. Es unterstrich zudem die Schwierigkeit, einen fünfmonatigen Konflikt zu beenden. Die US-Saudi-Angriffe erfolgten Stunden nach dem Abgang des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, der sein erstes Treffen mit Trump nach dem Beginn des Krieges gegen den Iran am 28. Februar beendete.

Die erneuten Feindseligkeiten führten zu einem Anstieg der Ölpreise. Brent-Rohöl, der internationale Standard, stieg um 7,3 Prozent auf 88 Dollar pro Barrel. Das Büro des irakischen Präsidenten Nizar Amidi bezeichnete die US-Saudi-Luftangriffe auf Logistik- und Waffenstandorte im Osten des Irak als einen klaren Verstoß gegen die Souveränität des Landes.

Saudi-Arabien suchte nach einer internationalen Koalition, um den Schiffsverkehr im Roten Meer vor Houthi-Angriffen zu schützen. Vermittler äußerten jedoch Skepsis hinsichtlich einer Deeskalation. Regionalen Beamten zufolge versuchten die Vermittler, die Ruhe wiederherzustellen und den Waffenstillstand auf Kurs zu bringen, doch die Aussichten für eine erfolgreiche Mediation erschienen gering, da beide Seiten weiterhin gegeneinander kämpften und keine Bereitschaft zur Einstellung der Angriffe zeigten. Ein Beamter äußerte sich pessimistisch und betonte, dass die Lage sehr schlecht sei.

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