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Wissenschaft

Schule in Utah verlor Lizenz wegen Misshandlungen

Regulierungsbehörden verhängten Maßnahmen nach Vorwürfen von Vernachlässigung und körperlicher Gewalt

Eine Mädchen-Internatsschule in Utah verlor ihre Betriebslizenz. Die staatlichen Regulierungsbehörden zitierten unnötige Zurückhaltung, aggressive körperliche Kontakte sowie Fälle von Vernachlässigung auf dem Campus der Provo Canyon School in Springville. Diese Mängel zeigten sich bereits seit dem Jahr 2025. Die Schule erklärte, sie erwägte einen Widerspruch gegen diese Entscheidung. Das Utah Department of Health and Human Services (DHHS) erklärte, die Schule habe die notwendigen Gesundheits- und Sicherheitsdienste für ihre Klientinnen nicht erbracht. Die Wohnsitzlizenz der Einrichtung wurde widerrufen, und alle Dienste auf dem Campus mussten bis zum 6. August eingestellt werden.

Die Sozialpersönlichkeit Paris Hilton, die über ihre Erfahrungen in den 1990er Jahren in der Schule berichtete, sprach sich öffentlich aus. Sie erklärte, dass die Provo Canyon School den Kindern in ihrer Obhut versagt habe. Hilton betonte, dass die Institution nicht unberührt blieb: „Wenn Überlebende schweigen, ist Veränderung möglich.“ Sie argumentierte, dass jede Einrichtung zur Rechenschaft gezogen werden müsse. Die Schule teilte mit, dass sie alle verfügbaren rechtlichen und administrativen Optionen, einschließlich eines Widerspruchs, prüften. Die Verwaltung betonte ihre Priorität, eine sichere und qualitativ hochwertige Betreuung für Jugendliche und ihre Familien zu gewährleisten.

Zusätzlich wurden temporäre Einschränkungen für den Jungencampus in Provo verhängt. Eine Untersuchung ergab, dass das Personal einen Jungen während einer Auseinandersetzung nicht schützte und keine sofortige medizinische Hilfe für seine Verletzungen suchte. Hilton berichtete in früheren Aussagen von körperlicher Gewalt, Medikamenten und Isolation in Programmen zur Verhaltensreform. Ihre Erfahrungen, die sie in Dokumentationen thematisierte, zeigten die tiefgreifenden Auswirkungen solcher Institutionen.

Die Vorfälle führten bereits zu Beschwerden bei der Lizenzierungsbehörde des Staates. Die Schulverwaltung versuchte, die Situation zu deeskalieren und die Qualität der Betreuung zu sichern. Die Entscheidung der Behörden stellte die Notwendigkeit einer umfassenden Überprüfung der Strukturen dieser Einrichtungen dar. Die Angelegenheit blieb ein fortlaufender Prozess, da die Schule die Möglichkeit eines Widerspruchs behielt.

UtahBildungRecht

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