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Politik

Vance behauptete: Die USA gewinnen im Iran-Deal egal wie

Analyse der US-Position und der nuklearen Lage im Nahen Osten

JD Vance äußerte sich am Freitag dazu, dass die Vereinigten Staaten bei den Verhandlungen mit dem Iran „egal wie“ gewonnen hätten. Er verwies auf die Zerstörung des iranischen nuklearen Programms und die damit verbundene Schwächung des Landes. Vance erklärte, dass die Position der Vereinigten Staaten unabhängig vom Ausgang des Abkommens entscheidend sei: „Wenn wir den endgültigen Deal abschließen, dann wunderbar. Wenn wir den endgültigen Deal nicht abschließen, ist das nukleare Programm des Iran dennoch zerstört. Sie sind als Land immer noch wesentlich schwächer, daher ist meine Haltung, dass Amerika egal wie gewinnt.“

Vance betonte, dass der erhöhte Ölfluss durch den Hormus-Straße ein Signal für reale Entwicklungen darstellte. Er räumte jedoch ein, dass der Waffenstillstandsvertrag zwischen Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian, basierend auf einer sechzig-tägigen Vereinbarung, „immer etwas unordentlich sein würde, wenn man mit den Iranern verhandelt“. Diese Aussage erfolgte kurz vor der Berichterstattung über einen Vorfall, bei dem ein Tanker in der Straße von einem Projektil getroffen wurde und sowohl die USA als auch der Iran Vergeltungsangriffe starteten – die schlimmste Eskalation seit der Unterzeichnung des Zwischenfriedensabkommens. Washington meldete, dass die Angriffe iranische Ziele über Nacht getroffen hätten, während der Iran seine Vergeltung auf Satturm Tag auf Ziele ausrichtete, die mit US-Truppen in Verbindung standen.

Während seiner Auftritte zur Förderung seiner neuen Erinnerungsbiografie befasste sich Vance mit Fragen der Außen- und Innenpolitik. Er argumentierte, dass seine Verhandlungen mit einer iranischen Delegation in Luzern erfolgreich waren, da der Ölpreis auf 73 Dollar pro Barrel gesunken war und das nukleare Programm des Iran „funktional zerstört“ sei. Vance verwies auf die Fähigkeit des Landes zur Urananreicherung.

Kritiker des Abkommens und der laufenden Verhandlungen argumentierten jedoch, dass die Trump-Administration mit einer schwachen Hand verhandelte, da der Iran immer noch einen Vorrat von 60-prozentig angereichertem Uran besaß, der zwar möglicherweise nicht zugänglich war, aber dennoch im Land verblieb. Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Rafael Grossi, erklärte am Freitag, dass die Reduzierung oder der Transfer dieses Vorrats ins Ausland eine gangbare Option blieb, während die USA und der Iran ein umfassendes Abkommen verfolgten.

Als Grossi auf die Frage nach der Zerstörung des iranischen nuklearen Programms antwortete, konterte Vance scharf: „Welcher Teil davon ist nicht zerstört? Das, was man zerstören muss, ist ihre Fähigkeit zur Urananreicherung, welche zerstört wurde.“ Er bot dem Iran eine Verhandlungsbasis an: „Wenn sie bereit sind, ihre nuklearen Waffenambitionen langfristig aufzugeben, dann ist die Vereinigte Staaten bereit, unsere Beziehung zu diesem Land grundlegend zu transformieren.“ Er schloss mit der Feststellung, dass die USA die Karten fundamental besaßen, solange der Iran nicht bereit war, sich zu ändern.

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