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Politik

Venezuela verteidigte Ölgeschäft mit Trump als 'unendliche' Bereicherung

Interimspräsidentin Delcy Rodríguez betonte Souveränität trotz massiver Öltransaktion

Die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez verteidigte das hochumstrittene Energieabkommen mit Donald Trump und betonte die ‘unendlichen’ Vorteile für Venezuela. Rodríguez versicherte, dass das südamerikanische Land die Eigentümerschaft und die Souveränität über seine riesigen Ölreserven behalten würde. Sie reagierte auf Kritik an dem als „größte Ölgeschäft der Welt“ bezeichneten Abkommen, welches die strategische Bedeutung der venezolanischen Rohstoffe unterstrich.

In einer sechsminütigen Fernsehsendung erklärte Rodríguez, dass die Transaktion dem wohlhabenden Land helfen würde, seine Wirtschaft zu entwickeln und Einnahmen von über 209 Milliarden Dollar zu generieren. Sie bezeichnete Venezuela als eine „Energie-Hochburg“ und betonte, dass die Untergrundreserven allein nicht ausreichen. Es bedurfte von Investitionen, Technologie und Produktionskapazitäten, um den Reichtum in Wohlstand für die Bevölkerung umzuwandeln.

Trump verkündete das Abkommen als „bahnbrechend“ und erklärte, dass es die amerikanischen Ölreserven verdoppelte und Venezuela auf einen Weg zum „großen Erfolg und großem Wohlstand“ setze. Trump kündigte zudem an, dass die „Top-out“-Prozesse unmittelbar beginnen würden und das Öl als Geschenk an die Vereinigten Staaten darstellte. Stunden nach der Festnahme von Nicolás Maduro warnte Trump Rodríguez davor, dass sie eine „sehr hohe Preis“ zahlen müsse, falls sie der Linie der Vereinigten Staaten nicht folgte.

Die Details des Abkommens blieben spärlich, doch es wurde berichtet, dass Washington die Kontrolle über 65 Milliarden Barrel venezolanischer Ölreserven übernahm. Venezuela besaß mit 303 Milliarden Barrel die weltweit größten nachgewiesenen Rohölreserven, verglichen mit Saudi-Arabien und Iran. Dieses Abkommen löste jedoch heftigen Widerstand aus. Oppositionelle Figuren bezeichneten die Vereinbarung als „massiven Landraub“ durch eine „rücksichtslose, mafiöse Vereinigte Staaten“. Ex-Chef der staatlichen Ölgesellschaft PDVSA beschuldigte die Regierung, „ein Dolch direkt in das Herz der Heimat“ mit der „neokolonialen“ Transaktion zu stecken.

Kritiker äußerten die Befürchtung, dass das Abkommen Versuche zur Wiederherstellung der Demokratie und zur Durchführung neuer Präsidentschaftswahlen zunichtemachte. Oppositionspolitiker forderten eine freie Wahl, klare Regeln des Spiels und Institutionen, die eine transparente Verwaltung der Ressourcen für den Nutzen der Nation ermöglichten. Ohne diese Rahmenbedingungen sah das Energieabkommen nach Ansicht einiger Kritiker wie ein „Wolkenkratzer auf Klee-Säulen“ aus.

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