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Venedig: Bürgermeister plant Erhöhung der Eintrittsgebühr für Tagesausflügler

Neuer Bürgermeister erwog, die Gebühr auf bis zu 50 Euro anzuheben, um den Tourismus zu regulieren

Der neue Bürgermeister von Venedig, Simone Venturini, kündigte an, die Eintrittsgebühr für Tagesausflügler auf bis zu 50 Euro anzuheben. Die Maßnahme zielte darauf ab, die Besucherzahlen zu dämpfen, insbesondere in Zeiten erhöhten touristischen Drucks. Venturini erklärte, dass die Erhöhung notwendig sei, um ein neues Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der Einwohner, der Arbeitskräfte und den Besuchern zu finden.

Venedig hatte bereits 2024 die erste touristische Stadt weltweit, die Gebühren für den Zutritt erhob. Die Stadt führte eine Gebühr von fünf Euro für 29 Spitzenwochen zwischen April und Juli ein. Diese Maßnahme wurde 2025 erweitert und umfasste 54 Termine, wobei Last-Minute-Tagesausflügler doppelt belegt wurden. Die Initiative deckte im laufenden Jahr sechzig Termine ab.

Obwohl das System wenig Einfluss auf die Besucherzahlen hatte, generierte die Gebühr im ersten Jahr 2,4 Millionen Euro für die städtischen Kassen. Dieser Betrag überstieg die Erwartungen deutlich. Dennoch glaubten die Behörden, dass die Einnahmen dazu beitragen würden, der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt zu helfen, den Übertourismus zu bewältigen.

Venturini hatte sich während seiner Wahlkampagne verpflichtet, die Gebühr auf einen Betrag zwischen 30 und 50 Euro anzuheben, abhängig von den jeweiligen Terminen. Der Rat prüfte derzeit einen Vorschlag, den er der nationalen Regierung unterbreiten wollte, um die Erhöhung der Eintrittsgebühr an bestimmten Tagen und bei Überschreitung spezifischer Buchungsgrenzen zu beantragen.

Die Gebühr wurde online entrichtet. Besucher erhielten im Gegenzug einen QR-Code, den sie den Wachpersonal vorzeigen mussten, welches die Hauptzugangspunkte der Stadt, wie beispielsweise den Bahnhof Venezia Santa Lucia, überwachte. Personen, die eine Übernachtung in Venedig buchten, waren von der Zahlung befreit. Ebenso waren Touristen aus der breiteren Region Veneto, aus der die meisten Tagesausflügler stammten, sowie Kinder unter vierzehn Jahren von der Gebühr ausgenommen. Dennoch mussten alle Besucher ihre Anwesenheit auf der Webseite registrieren.

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