Die australische Politik sah sich mit tiefgreifenden juristischen und sozialen Herausforderungen konfrontiert. Die Nationalisten argumentierten gegen den Waffenrückkauf, da sie die niedrigen Preise und Bedingungen als Verstoß gegen verfassungsrechtliche Anforderungen empfanden. Senatorin Bridget McKenzie betonte, dass die Vereinbarung zwischen dem Commonwealth und New South Wales, die Waffen zurückkaufte, nicht mit der Verfassung vereinbar sei. Die Maßnahme sah vor, Lizenzinhabern eine feste Entschädigung basierend auf der Art der Waffe zu gewähren, doch McKenzie kritisierte, dass der Deal die Kosten für Zubehörteile außer Acht ließ und gegen die Verfassungsvorschrift verstieß, welche eine faire Entschädigung verlangte.
Diese Argumentation beruhte auf der Prämisse, dass ein Rückkauf nur auf „gerechten Bedingungen“ erfolgen dürfe, wie es in Abschnitt 51(xxxi) der Verfassung festgelegt war. Es wurde gefordert, dass der Staat den Marktwert der Eigentumseinheiten für die australischen Bürger auszahlte. Diese Forderungen stellten die Grundlage für die Kritik an der staatlichen Umsetzung der Waffenpolitik dar.
Parallel dazu entfalteten die Reformen des National Disability Insurance Scheme (NDIS) in Südaustralien erhebliche Bedenken. Der Schatzmeister von South Australia, Tom Koutsantonis, äußerte große Sorge hinsichtlich der geplanten Änderungen des NDIS-Schemas. Er befürchtete erhebliche Lücken in der Versorgung, da Personen, die nicht mehr für das Programm in Frage kamen, von den grundlegenden Unterstützungen abgeschnitten würden. Koutsantonis betonte, dass die Bundesregierung zwar Bemühungen unternahm, aber die bestehenden Ressourcen nicht ausreichen würden, um die entstehenden Versorgungslücken zu füllen. Er sah eine Notwendigkeit einer umfassenden Systemreform, um sicherzustellen, dass Menschen, die aus dem System verdrängt wurden, weiterhin Hilfe erhielten.
Im Bereich der Wirtschaftsreformen stand ebenfalls eine Debatte im Fokus. Mathias Cormann, der den GST-Deal für Westaustralien unterstützte, widersprach Kritikern, die die Vereinbarung als kostspieligen Fehler darstellten. Cormann argumentierte, dass die Reform eine „erhebliche Ungerechtigkeit“ beseitigte, indem sie die Verteilung der GST-Anteile für Westaustralien korrigierte. Er betonte, dass die Reform für die finanzielle Beziehung des Bundes und die Anreizstrukturen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Staaten von Bedeutung war.
Des Weiteren drängten zahlreiche gemeinnützige Organisationen und Migrantenverbände das Bundesregierung, Änderungen der Arbeitsrechte für temporäre Migranten zu unterlassen. Sie warnten davor, dass die Entfernung von Arbeitsrechten die Einkommenssicherheit und die Unabhängigkeit der Menschen beeinträchtigte. Die Organisationen forderten stattdessen Investitionen in die Beschleunigung von Anträgen und die Bereitstellung rechtlicher Unterstützung. Diese Organisationen betonten, dass die Politik Fairness gewährleisten und Gemeinschaften nicht weiter schädigen dürfe, um die Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft zu bewältigen.