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Vier Tote bei Sturzfluten in Kentucky

Gouverneur Beshear erklärte Notstand und rief zur Vorsicht auf

Vier Menschen starben in Kentucky bei Sturzfluten, die durch Gewitter verursacht wurden. Der Gouverneur Andy Beshear bestätigte die Todesfälle in einer öffentlichen Mitteilung. Die Fluten resultierten aus Niederschlägen von bis zu sieben Zoll (achtzehn Zentimetern), welche das Bundesstaat traf. Beshear nannte an, dass drei Opfer im Madison County und ein weiteres im Jackson County fielen.

Die Nationale Wetterdienst stellte am Samstag eine Warnung vor Sturzfluten für Teile von Kentucky und Indiana aus. Bis zum späten Samstag hatten sich in Teilen Südwest-Indiens zwischen vier und zehn Zoll Regen angesammelt, wobei weitere Überschwemmungen möglich blieben. Beshear erklärte am selben Tag den Zustand des Notstands und prognostizierte, dass die intensiven Niederschläge bis 23 Uhr Ortszeit andauern würden.

Der Gouverneur betonte in seiner Erklärung, dass es sich um ein ernstes Überflutungsereignis handelte. Teams mussten bereits zahlreiche Wasserrettungen aus Fahrzeugen und Wohnhäusern im gesamten Bundesstaat durchführen. Er rief die Bevölkerung dazu auf, wachsam zu bleiben und Fahrten zu vermeiden, insbesondere in der Nacht, da die Sicht eingeschränkt sei.

In Nordwest-Kentucky veranlassten die Einsatzkräfte des Notfallmanagements des Bullitt County die Bewohner einer ländlichen Straße zur Evakuierung. Dies geschah als Vorsichtsmaßnahme nach einem Erdrutsch an einem Dammaufschüttung. Die Behörden gaben an, dass der Damm stand und keine unmittelbare Gefahr eines Versagens bestand. Die Nationale Wetterdienst berichtete, dass in dieser Region in den letzten zwei Tagen etwa drei Zoll Regen niedergegangen waren.

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