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Wissenschaft

Vogelgrippe bestätigt in Australien: H5N1-Fall bestätigt

Migrierender Seevogel brachte tödliche Viren in zwei Bundesstaaten

Die tödliche Vogelgrippe, verursacht durch den H5N1-Virus, wurde in zwei australischen Bundesstaaten bestätigt. Ein wandernder Seevogel trug die Krankheit in Südaustralien ein, und Western Australia meldete ebenfalls einen Verdacht auf einen positiven Fall. Diese Entwicklung erhöhte die Zahl der bestätigten Fälle auf vier.

Der Premierminister Südaustraliens, Peter Malinauskas, berichtete, dass ein riesiger Seevogel am 14. Juni auf Knights Beach in Port Elliot krank war. Er erklärte gegenüber dem Bundesminister für Landwirtschaft, Julie Collins, dass die Behörden am 19. Juni über Social-Media-Beiträge informiert worden seien, die auf die Pflege des Vogels hinwiesen. Die Behörden reagierten rasch, und der Vogel wurde auf H5-Vogelgrippe untersucht. Das CSIRO bestätigte das positive Ergebnis am Mittwoch.

Malinauskas betonte die Wichtigkeit der öffentlichen Sensibilisierung. Er erklärte, dass die Regierung Kontakt zu Freiwilligen aufnahm, die Kontakt mit kranken Vögeln hatten, und sie bei Bedarf das antivirale Mittel Tamiflu verschrieben. Er forderte die Bevölkerung auf, jegliche Anzeichen von kranken oder toten Vögeln unverzüglich über die Hotline zu melden.

In Western Australia bestätigte die Ministerin für Landwirtschaft, Jackie Jarvis, am Mittwoch Nachmittag einen Verdacht auf einen Fall. Der Staat untersuchte Berichte über tote und kranke Vögel, nachdem zwei wandernde Vögel nahe Esperance letzte Woche auf die tödliche Virusvariante getestet worden waren. Proben des dritten Falles, ein südlicher riesiger Seevogel aus der subantarktischen Region, wurden zur Bestätigung an das CSIRO gesandt.

Die Verbreitung dieser tödlichen Virusvariante, die globale Wildtierpopulationen heimsuchte, erzwang eine sofortige Reaktion der zuständigen Stellen. Die Untersuchung der Ursache und die Eindämmung der Ausbreitung blieben die zentralen Aufgaben der australischen Behörden.

VogelgrippeAustralienH5N1Tiergesundheit

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