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Welt

Waldbrände in Frankreich und Italien: Tausende evakuiert

Hitzewellen und Rekordtemperaturen verschärften die Lage in Südeuropa

Tausende Menschen wurden aus dem Südwesten Frankreichs evakuiert, als das Land mit anhaltenden Waldbränden kämpfte. Berichten zufolge verlor die Gironde-Region über 2.400 Hektar Land. Die Behörden verhängten Einschränkungen, indem sie den Einsatz von Verbrennungsmotoren und elektrischen Antrieben in stark bewaldeten Gebieten untersagten und mehrere Straßen sperrten. Am Donnerstag wurden keine Verletzungen gemeldet. Gleichzeitig in Italien würdigten die Behörden einen Feuerwehrmann, der bei einem Brand in San Cataldo verstarb. Der italienische Innenminister zeigte sich bei einem Beitrag, in dem er dem anderen Beteiligten eine rasche Erholung wünschte.

Die Situation in Italien war komplexer. Die Behörden berichteten über mehr als 350 Brände auf der Insel, darunter zehn größere Ereignisse, die präventive Evakuierungen notwendig machten. Es wurde festgestellt, dass die Brände menschlichen Ursprungs waren, was die Feuerwehrarbeit zu einem Problem der öffentlichen Ordnung machte. Der Innenminister betonte, dass der Verstorbene nicht vergessen würde.

In Frankreich berichtete die Nachrichtenagentur AFP, dass zehntausend Touristen unter den Evakuierten waren. Eine junge Frau aus Le Porge berichtete von der unmittelbaren Gefahr: Sie bemerkte Rauch und den Geruch von Verbrennung zur Mittagszeit. Am Abend wurde ihre Familie durch die Strafverfolgungsbehörden evakuiert und in eine nahegelegene Stadt gebracht. Sie konnte nicht schlafen und beobachtete den Anstieg der verbrannten Hektar kontinuierlich.

Auch auf der Lège-Cap-Ferret-Halbinsel erfolgten weitere Evakuierungen am Donnerstagmorgen. Bewohner der Region Var erhielten die Möglichkeit, ihre Häuser zu überprüfen, wurden jedoch davor gewarnt, sich aufgrund der Gefahr einer Wiederentzündung des Feuers im Nachmittagsstunden in der Gegend aufzuhalten.

Diese Ereignisse fanden im Kontext ungewöhnlicher und langanhaltender Hitzewellen statt, die ganz Europa überfielen. Ein Bericht des Copernicus Climate Change Service zeigte, dass mindestens 95 Prozent Europas 2025 überdurchschnittliche Jahresdurchschnittstemperaturen verzeichneten und den Kontinent als den am schnellsten erwärmenden beschrieb. Die Brände und die Emissionen erreichten im letzten Jahr Rekordwerte.

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