Mehrere Länder Europas kämpften während des extrem heißen Sommers gegen aktive Brände. In England, wo am Donnerstag der wärmste Tag des Jahres verzeichnet wurde, wurden drei Feuerwehrleute und ein Kind nach einem Brand in Stourbridge ins Krankenhaus gebracht. Dies führte dazu, dass das Land erneut zu einer langen Liste von Ländern gehörte, die in diesem Jahr aktive Brände bekämpften.
In Frankreich wurden über 500 Menschen aus der südwestlichen Region Landes evakuiert. Gleichzeitig gerieten in Griechenland Hunderte von Touristen aus dem beliebten Hotspot Halkidiki in Gefahr, weshalb die Einsatzkräfte gegen einen großen Brand bei starkem Wind kämpften. Auch in Kroatien entstand ein erheblicher Schaden: Mindestens neunzehn Menschen wurden von einem Brand nahe der Touristenstadt Omiš verletzt, und zwei Personen benötigten Krankenhausaufenthalte in Split.
In Deutschland verbreitete sich ein Waldbrand in Westdeutschland schnell. Rund 1.800 Menschen mussten über Nacht ihre Wohnungen verlassen, als das Feuer von 25 Hektar auf 300 Hektar expandierte. Helikopter und Armeeausrüstung wurden eingesetzt, um den Flammen entgegenzuwirken.
Die Brandbekämpfung in den Vereinigten Königreich und West Midlands zeigte die erhebliche Tragweite der Ereignisse. Der Brand in Stourbridge galt als eines der bedeutendsten Vorfälle, mit dem die Feuerwehr in dieser Region konfrontiert war. Der Brandchef der West Midlands Fire Service berichtete über erhebliche Zerstörung und tausende Notrufe. Die Einsatzkräfte arbeiteten unter extrem schwierigen Bedingungen, um die Bevölkerung zu schützen.
Die Behörden versicherten, dass die Einsatzkräfte ihre Arbeit fortsetzten und den Fortschritt bei der Eindämmung der Flammen erzielten. Die Situation in den betroffenen Regionen blieb angespannt, während die Bevölkerung auf weitere Updates wartete.