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Wirtschaft

Weltmeisterschafts-Viertelfinale: Wirtschaftliche Auswirkungen auf das Vereinigte Königreich

Prognosen zeigen einen Umsatzanstieg von rund 500 Millionen Pfund durch Gastronomie und Unterhaltung

Das Viertelfinale der Weltmeisterschaft zwischen den beiden Nationen erwartete einen erheblichen Umsatzschub für die britische Wirtschaft. Die Spiele generierten geschätzt einen Anstieg des Verkaufs um fast eine halbe Milliarde Pfund für das gesamte Vereinigte Königreich. Dies resultierte aus dem Konsum von Getränken, Bestellungen von Speisen und dem Kauf neuer Fernsehgeräte durch die Zuschauer.

Besonders profitieren die Veranstaltungsorte, die Ticket-Veranstaltungen und Zuschauerzonen organisierten. Einige Lokale meldeten, dass sie innerhalb weniger Stunden nach dem Ende des Spiels ausverkauft waren. Während Freiluftzonen für das Werfen von Getränken bekannt waren, war in London beispielsweise die Kenton Arms wahrscheinlicher mit Akevitt, einem norwegischen Spirituosen, bespritzt. Ein lokaler Pubbesitzer erklärte, dass die Veranstaltung eine zusätzliche Unterstützung für seine Gastronomie darstellte.

Der Gastgewerbe-Sektor erlebte bereits vor dem Turnier einen signifikanten Aufschwung. Die Verkaufszahlen in Pubs stiegen an den Spieltagen um siebzigundsiebzig Prozent im Vergleich zu einem typischen Dienstag, berichtete die Branchenorganisation UKHospitality. Die britische Bier- und Pub-Vereinigung prognostizierte, dass der Sektor durch das Einschenken von zusätzlichen Getränken rund 27,5 Millionen Pfund generierte.

Parallel dazu zogen viele Fans zu den Outdoor-Übertragungen. Über die BBC und ITV wurden die Spiele regelmäßig in Freiluftveranstaltungen gezeigt, beispielsweise in Boxpark in London oder Liverpool. Ein Geschäftsführer eines Street-Food- und Unterhaltungskonzerns schätzte, dass jedes Spiel durch Tickets, Getränke und Speisen einen Umsatz von fünfhunderttausend Pfund erzielte. Die Verkaufszahlen für Tickets für das Viertelfinale waren innerhalb von Stunden ausgeschöpft.

Auch Innenveranstaltungen zeigten eine starke Nachfrage. Kinos und andere Veranstaltungsorte boten Tickets für die Spiele an, oft in Verbindung mit Sommerblockbustern. Zudem stiegen die Verkaufszahlen bei Online-Lieferdiensten und Supermärkten stark an. Bestellungen für Lieferdienste verdoppelten sich in den Stunden vor den Spielen, und die Nachfrage nach Speisen und Getränken explodierte. Die Verkaufszahlen bei den Supermärkten stiegen ebenfalls, da die Kunden vor den Spielen ihre Vorräte aufstockten.

Die Gesamtschätzung für den Umsatzanstieg im gesamten Vereinigten Königreich während der Viertelfinalspiele erreichte 493,6 Millionen Pfund. Ein Großteil dieser Summe, etwa 385 Millionen Pfund, wurde auf das Spiel zwischen England und Norwegen entfallen, während 280 Millionen Pfund für Einzelhändler und 105 Millionen Pfund für das Gastgewerbe vorgesehen waren. Die Erwartungen an den wirtschaftlichen Effekt übertrafen die anfänglichen Schätzungen des Unternehmens.

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