Die Website Wowcher entschuldigte sich für die Verwendung eines E-Mail-Themas, das auf einen Krokodilenangriff auf ein Kleinkind verwies. Das Marketingmaterial hatte Kunden aufgefordert, Angebote “schneller zu ergreifen, als ein Krokodil ein Kind fangen könne”. Der Vorfall löste bei den Betroffenen erhebliche Besorgnis aus.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmittag im Old Hurst Zoo in Huntingdonshire. Ein dreijähriger Junge befand sich während des Besuchs in einem Gehege mit Nil- und Salz-Krokodilen. Aufgrund des Vorfalls wurde das Kind ins Krankenhaus in Cambridge, Addenbrooke’s, gebracht. Der Junge erlitt schwere Verletzungen, befand sich jedoch in stabilen Verhältnissen. Ein 30-jähriger Mann aus Norfolk wurde in diesem Zusammenhang freigelassen, während weitere Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung liefen.
Wowcher äußerte sich in einer Stellungnahme äußerst bedauernd bezüglich der Formulierung. Ein Sprecher erklärte, dass die Formulierung niemals geschrieben worden sei und auch nie für den Gebrauch genehmigt worden sei. Die Verantwortung für den Fehler lag beim Unternehmen.
Das Unternehmen betonte, dass es die entstandene Verletzung und den Schmerz, insbesondere für die Familie des jungen Kindes, anerkannte. Wowcher kündigte an, alle geplanten Marketinginhalte zu überprüfen und die Schutzmechanismen in den Bereichen Kreativität, Genehmigung und Freigabe dringend zu verstärken. Es gab keine Entschuldigung für die Situation, und das Unternehmen versprach, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine Wiederholung zu verhindern.
Detective-Arbeiten liefen parallel. Detektive untersuchten die Überwachungsaufnahmen des Zoos, um festzustellen, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden sollten. Der Mann, der im Zusammenhang mit dem Vorfall angeklagt wurde, wurde freigelassen, da die Polizei davon ausging, dass er nicht zur Befragung geeignet war. Er blieb bis zum 18. September in Freiheit.