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Wunderbare Rettung: Elf überlebten einen Absturz im Atlantik

Militärische Einheit vollendete beinahe unmögliches Manöver bei knapper Treibstoffreserve

Eine militärische Rettungseinheit in Florida berichtete von der bemerkenswerten Überlebensgeschichte von elf Personen, die durch eine Flugzeugkatastrophe im Atlantik gerettet wurden. Die Gruppe überlebte den Absturz und die anschließende Rettungsaktion, als die Einsatzkräfte nur noch fünf Minuten Treibstoff zur Verfügung besaßen. Mitglieder der 920. Rettungflügel, stationiert auf der Patrick Space Force Base nahe Cape Canaveral, eilten am Dienstag zu den Passagieren und Besatzungsmitgliedern. Sie suchten die Überlebenden in stürmischer See.

Die Flugzeuge stürzten etwa 80 Meilen östlich von Melbourne an der Ostküste Floridas ins Wasser. Als die Retter eintrafen, hatten die Überlebenden, alle erwachsene Bahamier, sich in den einzigen kleinen Rettungsbooten eingeschlossen. Die Suchtrupps fanden weder das Flugzeug noch jegliche Wrackteile. Die Ersthelfer erklärten, dass die Passagiere nicht ahnten, dass Hilfe unterwegs war.

Maj. Elizabeth Piowaty, die Pilotin des Transportflugzeugs, berichtete auf einer Pressekonferenz, dass die Überlebenssituation bemerkenswert sei. Sie bemerkte, dass es für all diese Menschen ein Wunder gewesen sei, dass sie überlebten und in das Boot gelangten.

Über anderthalb Stunden nutzte die Helikoptermannschaft mittels Winde und Korb neun Hebungen in den stürmischen Gewässern, um alle Überlebenden an Bord zu bringen. Lt. Col. Matt Johnson, der den Helikopter pilotierte, enthüllte, dass sein Fluggerät nur noch etwa fünf Minuten Treibstoff für die Rettungsaktion hatte, als das letzte Mitglied aus dem Boot gehoben wurde. Er erklärte, dieser Moment sei die Zeit gewesen, in der man die Szene verlassen und zurückkehren müsse, da der Treibstoff knapp wurde.

Der Helikopter besaß die Möglichkeit der In-Flight-Betankung, falls der Treibstoffvorrat erschöpft war, doch eine solche Maßnahme hätte die Ankunft der Überlebenden, von denen einige dringende medizinische Hilfe benötigten, an Land verzögert. Piowaty betonte zusätzlich, dass ein aufkommender Gewitter die Dringlichkeit der Suche erhöhte, welche durch einen Alarm von der Notfallsenderanlage des Flugzeugs ausgelöst wurde, der von der Küstenwache aufgenommen wurde.

Ein Mitglied der Flugkorps-Besatzung, das in das Rettungsboot gehoben wurde, berichtete, dass die Überlebenden körperlich, geistig und emotional in Not waren, da sie sich lange im Ozean befanden und keine Aussicht auf eine Rettung hatten. Er betonte, dass die emotionalen Verletzungen und die Ungewissheit bezüglich einer Hilfe die Situation erschwerten. Er schloss mit der Aussage, dass die Aufgabe der Rettung die beste sei und dass man in der schlimmsten Lage des Einzelnen in der Lage sei, alle zurückzubringen.

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