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Welt

Zelensky drängt NATO auf Luftverteidigungssysteme angesichts intensiver russischer Angriffe

Präsident appellierte an Verbündete, die notwendige Abwehr gegen ballistische Waffen bereitzustellen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky drängte auf dem Weg zur NATO-Sitzung in der Türkei auf die Mitgliedstaaten, Luftverteidigungssysteme zu liefern. Diese Forderung richtete sich gegen die dringend benötigte Abwehr gegen die eskalierenden russischen Angriffe, welche die ukrainische Hauptstadt mehrmals in kurzer Zeit angriffen und über fünfzig Zivilisten töteten.

Die jüngsten Angriffe auf die Ukraine verstärkten die Notwendigkeit einer robusten Verteidigung. Während die ukrainische Armee eigene Langstrecken-Drohnenangriffe gegen russische Ölraffinerien und militärische Ziele durchführte, reagierte Moskau mit Vergeltungsmaßnahmen. Russische Social-Media-Kanäle verbreiteten Videos von Menschen, die stundenlang auf Benzin warteten und um die knappen Ressourcen kämpften.

Die Situation in der Luft verstärkte die Besorgnis hinsichtlich der ballistischen Raketen. Die ukrainische Luftwaffe führte täglich eine Bilanz der von Moskau gestarteten Waffen und der erfolgreich abgefangenen Objekte. Obwohl fast alle Drohnen erfolgreich blockiert wurden, zeigte die Fehlerquote bei den Raketen eine gravierende Schwäche auf. Die ukrainische Armee konnte keine einzige ballistische Rakete abwehren, da die verfügbaren Patriot-Systeme nicht ausreichten, um den Geschossen entgegenzuwirken.

Selensky äußerte seine Frustration in einer Videoansprache und betonte die Unmöglichkeit, die Produktion von Abwehrsystemen auf das erforderliche Niveau zu skalieren. Er forderte europäische Verbündete auf, ihre eigenen Bestände an Patriot-Raketen zur Verfügung zu stellen, da diese im aktuellen Konflikt für die Zivilbevölkerung unerlässlich seien.

Der Präsident argumentierte, dass Russland auf ballistische Waffen setzte und diejenigen, die Frieden anstrebten, ihre Wetten auf den Schutz vor solchen Angriffen setzen mussten. Er versuchte, durch diese Argumentation Druck auf Putin auszuüben, um Verhandlungen auf einer „würdevollen“ Grundlage zu erzwingen. Die ukrainischen Angriffe auf Infrastruktur und Logistik in der Krim und in anderen Regionen dienten als Druckmittel, um Moskau zu einer Deeskalation zu bewegen.

Selensky versuchte, die Dynamik auf dem Schlachtfeld zu ändern und nutzte die Gelegenheit der NATO-Sitzung, um die Notwendigkeit einer schnellen Beendigung des Krieges durch „Stärke oder Diplomatie“ zu unterstreichen. Er appellierte an die internationalen Akteure, die notwendige Unterstützung zu leisten, um die ukrainische Souveränität zu verteidigen und die Zivilbevölkerung vor weiterer Gefahr zu schützen.

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