Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte die Vereinigten Staaten um Unterstützung für die Luftverteidigung. Er bat um zusätzliche Munition für die Patriot-Luftverteidigungssysteme, um die russischen ballistischen Raketen und andere russische Raketenangriffe abzuwehren. Die Bitte, die in einem Schreiben vom 26. Mai an den US-Präsidenten Donald Trump und den US-Kongress gerichtet war, betonte den dringenden Bedarf an Schutzmitteln gegen die russische Bedrohung.
Selenskyj argumentierte in seinem Schreiben, dass die Ukraine zur Abwehr der russischen Terrorakte und zur Sicherung dieser wichtigen Schutzvorrichtung gegen russische Bedrohungen notwendig sei. Das Dokument rief die internationale Gemeinschaft auf, die kritische Lücke bei den Luftverteidigungssystemen in der Ukraine zu schließen, da Russland die Angriffe auf das Land verstärkte.
Parallel dazu reagierte die europäische Diplomatie auf die Eskalation. Belgien wurde zum jüngsten Land, das den Botschafter Russlands rief, nachdem Deutschland, die Niederlande, Norwegen und die Europäische Union bereits in der Woche ähnliche Schritte unternommen hatten. Der belgische Außenminister erklärte, dass die Drohung gegen diplomatische Personal und Ausländer in Kiew unhaltbar sei und eine Verletzung des Völkerrechts darstelle. Belgien betonte, dass es nicht wegschweifte und die Unterstützung für die Ukraine bekräftigte.
In anderen Entwicklungen berichtete die britische Geheimdienstleitung GCHQ über die Verluste Russlands im Konflikt. Der Leiter der Organisation stellte fest, dass „fast eine halbe Million russischer Soldaten“ seit Beginn des Konflikts gestorben waren und dass „Wladimir Putin auf dem Schlachtfeld zurückgegangen“ sei. Er warnte zudem vor der zunehmenden hybriden Tätigkeit Russlands gegen das Vereinigte Königreich und Europa, die kritische Infrastrukturen und demokratische Prozesse angriff.