Mindestens acht Menschen starben und 32 weitere wurden verletzt, als ein Güterzug einen Bus an einer Bahnübergangsstelle in Bangkok traf. Rettungsdienste und ein stellvertretender Nahverkehrsminister gaben an, dass die Flammen den Bus und nahegelegene Fahrzeuge nahe der Bahnverbindung zum Flughafen Makkasan in Brand setzten. Die Unfälle betrafen zudem Autos und Motorroller. Vorläufige Berichte zeigten, dass der Bus auf den Gleisen an einer roten Ampel zum Stehen kam, wodurch die Schranken nicht geschlossen werden konnten. Der Zug, der Güter transportierte, konnte nicht rechtzeitig anhalten, um den Zusammenstoß mit dem Bus zu vermeiden, erklärte der stellvertretende Nahverkehrsminister. Er betonte, dass die acht Todesopfer alle auf dem Bus befanden und die Verletzten in verschiedenen Krankenhäusern behandelt wurden.
Videos, die in sozialen Netzwerken verbreitet wurden, dokumentierten den Moment, in dem der Zug den Bus traf und mehrere andere Fahrzeuge entlang der Gleise zog. Wanthong Kokpho, ein Motorradtaxifahrer, der den Unfall beobachtete, berichtete, dass der Bus aufgrund der roten Ampel nicht bewegt werden konnte und die Autos ebenfalls blockiert blieben. Er erklärte weiter, dass das Feuer sofort ausbrach und dass der Schaden wesentlich größer gewesen wäre, wenn es ein regulärer Arbeitstag gewesen wäre.
Rettungsteams arbeiteten daran, die Verletzten aus den Wracks zu befreien, während die Feuerwehren mit Wasserstrahlen den Brand bekämpften. Die Flammen wurden unter Kontrolle gebracht, und die Einsatzkräfte kühlten die betroffenen Bereiche ab, entluden Gase und suchten weiter nach Opfern. Die zuständigen Behörden begannen die Untersuchung der Unfallursache.
Thailand galt laut der Weltgesundheitsorganisation als Land mit den tödlichsten Straßen weltweit. Dies lag an der mangelhaften Durchsetzung der Sicherheitsstandards auf den Straßen. Die jüngsten Ereignisse unterstrichen die dringende Notwendigkeit einer strengeren Einhaltung der Verkehrsregeln, um zukünftige Unfälle zu verhindern.