Ein Personenzug geriet am Donnerstag zwischen Haywards Heath und Lewes in East Sussex aus den Gleisen ab. Bei dem Vorfall verletzten sich zwei Personen schwer und wurden in spezialisierte Traumazentren gebracht. Die britische Bahnpolizei erklärte, dass neun weitere Personen weniger schwer verletzt wurden. Die Einsatzkräfte begutachteten die Unfallstelle und leiteten eine umfangreiche Untersuchung ein.
Die Bahnpolizei deklarierte den Vorfall als schwerwiegendes Ereignis und bestätigte, dass alle Passagiere des Zuges sicher evakuiert worden waren. Die Untersuchung der Ursache des Unglücks wurde der Rail Accident Investigation Branch (RAIB) übertragen. Die Behörden versprachen, so bald wie möglich weitere Informationen zur Klärung der Ereignisse zu liefern.
Der Betreiber der Strecke Greater Thameslink Railway, der die Southern-Züge betrieb, versicherte, dass die Eisenbahn bei Hitze sicher sei. Er betonte, dass solche Abfahrten äußerst selten seien und das Geschehene ein sehr ernstes Ereignis darstellte. Er erklärte, dass eine vollständige Untersuchung mit der RAIB lief, um die Ursache festzustellen, und dass Kontrollverfahren zur Sicherstellung der Betriebssicherheit vorhanden seien.
Zeugen berichteten von einer dramatischen Entwicklung im Zug. Die Passagiere beschrieben, wie der Zug beschleunigte, ruckelte und dann vertikal aufsprang, was auf einen Ausfall hindeutete. Die Notbremsen aktivierten sich und der Zug glitt eine Weile, bevor er zum Stillstand kam. Mehrere Bahnstrecken mussten nach dem Unfall gesperrt werden, und die betroffenen Bereiche wurden den Passanten gemieden.
Network Rail und Southern bestätigten den Unfall und teilten mit, dass der Zug in der Region Lewes abfahren war. Die Verkehrsbetriebe riefen Passagiere auf, ihre Fahrten in diesem Gebiet zu verzögern oder alternative Routen zu wählen. Die zuständige Bundestagsabgeordnete äußerte tiefe Besorgnis über den Vorfall und bedankte sich bei den Einsatzdiensten für ihre schnelle Hilfe.