Zwei Männer starben nach einem Rettungsversuch in der Wasserzone bei Seaton Carew Beach in Hartlepool. Die Polizei rief um etwa 15:45 Uhr am Sonntag Hilfe, nachdem Bedenken hinsichtlich zweier junger Menschen im Wasser geäußert worden waren. Die Beamten informierten, dass die beiden Kinder sicher waren und ins Krankenhaus gebracht wurden, um eine Untersuchung durchzuführen.
Die Männer wurden aus dem Wasser geholt und erhielten sofortige medizinische Versorgung. Dennoch verkündete die Polizei kurz darauf, dass beide Männer verstorben waren. Die Einsatzkräfte, darunter die RNLI, die Küstenwache und das Nordost-Ambulanzdienst, nahmen an der Bewältigung des Geschehens teil.
Leiter Glen Ward äußerte sein tiefstes Beileid an die Familien der Beteiligten. Er betonte, dass trotz aller Bemühungen der Rettungsdienste die Todesfälle unvermeidlich waren. Ward kündigte an, dass Ermittlungen zu den Umständen des Vorfalls eingeleitet wurden. Er stellte klar, dass die Todesfälle nicht als verdächtig galten und ein Aktenzeichen für den Staatsanwalt vorbereitet wurde.
Ward mahnte zudem alle dazu, die Gefahren offener Gewässer ernst zu nehmen. Er erinnerte daran, dass offenes Wasser erhebliche Risiken barg. Er warnte davor, das warme Wetter als Grund zu nehmen, um in offene Gewässer einzutreten. Er forderte die Bevölkerung auf, äußerste Vorsicht walten zu lassen und das Wetter so sicher wie möglich zu genießen.
In jüngster Zeit traten mehrere Wasserunfälle im Zusammenhang mit den heißen Wetterperioden auf. Bereits am Freitag hatte die Polizei in Derbyshire den Leichnam eines 18-jährigen Mannes nahe einem Wehr am Darley Abbey Mills Komplex aus dem Wasser geborgen. Auch in Greater Manchester starb ein 18-jähriger Mann im Dovestone Reservoir in Oldham.
Wassersicherheitsexperten hatten bereits vor einigen Monaten vor den Gefahren des Schwimmens im Freien gewarnt, nachdem in den letzten zwei Monaten mehrere Ertrinkungen stattfanden. Kaltwasser-Schock stellte besonders gefährlich dar, da er dazu führen konnte, dass Menschen nach dem Auftauchen in die Lunge schnappten. Wissenschaftler stellten fest, dass die jüngsten Hitzewellen in Westeuropa die extremsten und weitverbreitetsten waren, was auf die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe verursachte Klimakrise zurückzuführen war. Halbzeit der größten europäischen Städte erlebten den schlimmsten Hitzestress ihres Lebens, eine Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit.